Geschädigtenfonds für Bremerhaven?

30. Januar 2009

Wir haben durch diese Webseite und intensive Recherche mit Hilfe vieler anderer Geschädigten für die Schrottimmobilienfälle in Bremerhaven Kontakt zu über 70 Menschen, die in Bremerhaven reingefallen sind. Einige haben alles verloren und aufgegeben, weitere haben einfach nichts unternommen und ärgern sich, andere kämpfen. Die Kämpfer sind sozusagen diejenigen, die für die anderen den Weg ebnen, um leichter ihre Ansprüche durchzusetzen.

Die Kämpfer geben nicht nur sehr viel Zeit, sie geben auch sehr viel Geld aus. Ein Prozess vor dem Landgericht kostet, je nach Kaufpreis der Wohnungen, ab 10.000 Euro. Das ist sehr viel Geld für jemanden, der bereits Jahre an Krediten abzahlt und durch die Schrottwohnung keine oder nur sehr geringe Einnahmen hat.

Ist es denkbar, dass wir so solidarisch miteinander umgehen, dass alle einen Betrag, den sie erübrigen können, in einen Geschädigtenfonds einzahlen? Dieser Geschädigtenfonds soll denen helfen, die aktiv an der gerichtlichen Klärung der Vorgänge arbeiten. Wir könnten das als Verein organisieren, der einen Mitgliedsbeitrag erhebt und diese Mitgliedsbeiträge dann zur Unterstützung derjenigen aufwendet, die für alle den juristischen Weg durchkämpfen.

Wir wüssten gerne, wie hoch die Bereitschaft ist, sich hier gemeinsam zu engagieren und zusammen unsere Rechte zu erkämpfen. Schreiben Sie bitte hier einen Kommentar oder nutzen Sie unsere Mailadresse info@immobilienbetrug.info für Ihre Bewertung dieser Idee.

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