Archiv der Kategorie ‘Unsere Ermittlungen‘
Auch die Rutenbergstraße 35 war eins der Baumgarten-Objekte. Ich hatte ja bereits in einem früheren Beitrag von dem Makler geschrieben, der seine Seite zum Glück nicht pflegt. Auf der Seite war ich heute nochmal und habe die Preisliste für die Wohnungen in der Rutenbergstraße 35 gefunden:

Sorry, dass die Preisliste so aussieht, aber so war sie auf der Internetseite. Demnach sind die Wohnungen für 1,486 Millionen Euro verkauft worden. Nicht schlecht für ein einziges Objekt. Der aktuelle Wert des Hauses liegt vielleicht bei 300.000 Euro (Schätzung ohne Anspruch auf Richtigkeit).
Einige Käufer sind bereits in Schwierigkeiten geraten, zu denen hätten wir gerne Kontakt - wie eigentlich zu allen Käufern von HDL-Objekten in Bremerhaven.
Mehrere Geschädigte haben mir berichtet, dass die IBB und die Übernehmer der Kredite bei der LBBW, zum Beispiel die BW-Bank, sich geweigert haben, die zum Kauf erstellten Gutachten vorzulegen. Inzwischen wissen wir, warum das so war.
Ein Zeuge ist bereit zu beeiden, dass die IBB selbst die Gutachten für Wohnungen und Häuser in Bremerhaven erstellt hat. Dazu kamen Mitarbeiter der IBB nach Bremerhaven, logierten im Comfort-Hotel und schritten mit den Vermittlern der Constantia Consulting und den Geschäftsführern der HDL die Straßen und Verkaufsobjekte ab. Vermittler und Verkäufer sagten die Kaufpreise an, die Bankangestellten hakten die Objekte ab.
Wir waren bisher davon ausgegangen, dass die Banken, allen voran die IBB, vielleicht selbst getäuscht worden seien. Nun wissen wir, dass zumindest die IBB direkt beteiligt war, wenn es um die Erstellung sogenannter Wertgutachten für die Immobilien ging. Damit entfällt das Argument, selbst getäuscht worden zu sein und die Beweislage für eine institutionelle Zusammenarbeit zwischen Vermittler Constantia und beteiligten Banken wird noch erdrückender.
Ich habe dieser Tage mein Gutachten erhalten. Die Wohnungen sind gerade mal 20% des Kaufpreises wert.
Wir suchen im Rahmen einer Recherche ehemalige Mitarbeiter der Constantia Consulting und Vermittlungsgesellschaft mbH, die in Freiburg in der Starkenstraße 13 und später in der Goethestraße 22 ihre Büros hatte.
Wir meinen diese Gesellschaft, die nur noch im Internetarchiv gefunden werden kann.
Uns liegen Hinweise vor, dass die Constantia für 140 Wohnungen in Bremerhaven Kredite vermittelt hat. Wir benötigen Informationen, mit welchen Banken die Finanzierungen gelaufen sind.
Rufen Sie uns an unter 0511-84895945 oder senden Sie eine Mail an info@immobilienbetrug.info.
Diskretion wird zugesichert.
Die Geschädigtenzahl der HDL wächst weiter und die IBB / LBBW / BW-Bank steckt auch bei den für uns neuen Geschädigten mit drin. Seit 2004 laufen in Freiburg juristische Schritte in Richtung Rückabwicklung durch die IBB. Am 13. Juni wird in einem Verfahren vor dem OLG Karlsruhe, Außenstelle Freiburg ein Urteil erwartet. Insgesamt sind in Freiburg drei Klagen anhängig, die anderen sieben bekannten Anleger können aus finanziellen Gründen nicht klagen.
Hier zeigt sich wieder das perfide System, wo Menschen, die betrogen wurden, ihr Recht nicht bekommen, weil sie sich das Recht nicht leisten können. Für die Banken ist das toll, weil so können sie den Richtern vorgaukeln, dass es sich um bedauerliche Einzelfälle handelt.
Auffällig ist, dass die Freiburger erst durch unsere Internetseite davon erfuhren, dass in Bremen bei der Staatsanwaltschaft zahlreiche Betrugsanzeigen vorliegen, unter anderem auch gegen die Mitarbeiter der Banken, die hier im großen Stil Schrottimmobilien finanziert haben. In Bremen und Bremerhaven laufen auch mehrere Zivilverfahren - natürlich ganz unabhängig von Freiburg.
Wann begreift die Justiz endlich, dass hier ein Spiel getrieben wird, in dem Banken und Vermittler Hand in Hand die Gewinner und der Anleger das mehrfach systematisch ausgeplünderte Opfer ist?
Die Kies GmbH & Co. Liegenschaften KG errichtete zu Beginn der 90er Jahre in Elmshorn in mehreren Bauabschnitten die „Appartement–Wohnanlage Elmshorn“. Uns haben derzeit mehrere Anleger aus den Bauabschnitten „Am Erlengrund 2 – 4“ und „Hainholzer Damm 51“ mit der Durchsetzung von Schadensersatzforderungen gegen die seinerzeit finanzierenden Banken beauftragt. Ein erstes Verfahren konnten wir bereits mit einem für unsere Mandanten sehr positiven Vergleich abschließen. In weiteren derzeit anhängigen Verfahren benötigen wir nunmehr aber zusätzliche Beweise.
Wir bitten daher Anleger, die Wohnungen in weiteren Bauabschnitten der Appartement-Wohnanlage Elmshorn erworben haben, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Unseres Wissens nach entstanden diese weiteren Bauabschnitte beispielsweise am Hainholzer Damm 49, am Nordenderweg 5 – 7, in der Ollerlohstraße und am Achterskamp; es ist jedoch sehr gut möglich, dass sich weitere Bauabschnitte an weiteren, uns noch nicht bekannten Straßen befinden.
Sie erreichen unsere Kanzlei telefonisch unter 08142 669380, per E-Mail unter Info@fratton-rainer.de oder per Brief, Rechtsanwälte Fratton & Rainer, Ilzweg 7, 82140 Olching (Ansprechpartner: Rechtsanwalt Markus Rainer) . Die Beantwortung der Fragen nimmt nur wenige Minuten in Anspruch; gerne schicken wir Ihnen auch einen entsprechenden Fragebogen zu, den Sie in Ruhe zu Hause ausfüllen können.
Jetzt wird es richtig eng: Durch die Zusammenarbeit mehrerer Geschädigter, die in Bremerhaven Häuser und Wohnungen gekauft haben, wird immer deutlicher, wie tief die Banken in die Geschäfte verstrickt waren. Während die Zahl der Geschädigten weiter wächst, trägt jeder der Geschädigten seinen Teil dazu bei, dass aus einzelnen Mosaiksteinchen ein Gesamtbild entsteht:
Gestern tauchten versehentlich übersandte Dokumente auf, die die Deutsche Bank schwer belasten. Noch letzte Woche hatte man mir dort gesagt, dass es keine Provisionszahlungen an die Vermittler gegeben habe. Seit gestern ist bewiesen, dass diese Aussage unwahr ist. Wir haben sogar die Überweisungsbelege!
Auch die besonders enge Zusammenarbeit der LBBW und IBB mit der inzwischen aufgelösten Constantia Consulting ist nunmehr nachgewiesen.