Neue Linie bei Schrottimmobilien im Bundesgerichtshof erkennbar
Januar 5th, 2010Die FAZ berichtet auf Ihrer Internetseite über die jüngsten Entwicklungen beim Bundesgerichtshof im Bereich der Schrottimmobilien und Bankenhaftung.
Die FAZ berichtet auf Ihrer Internetseite über die jüngsten Entwicklungen beim Bundesgerichtshof im Bereich der Schrottimmobilien und Bankenhaftung.
Immobilien gelten noch immer als sichere Investitionen. Angepriesen werden sie als Vorsorge fürs Alter oder als Anlagealternative zu gebeutelten Produkten des Finanzmarktes. Immer wieder müssen Verbraucher aber feststellen, dass die Immobilie nicht das hält, was ihnen von einem Berater versprochen wurde. Im Extremfall entpuppt sich die Eigentumswohnung als Schrottimmobilie und die so sichere Anlage wird

Das Landgericht Berlin hat in seiner Entscheidung vom 04.03.2009 (22 O 269/08) die Triares GmbH auf Rückabwicklung und Schadensersatz verurteilt. Die Triares GmbH aus Berlin hatte einem Anleger eine Eigentumswohnung verkauft.
Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof (BGH), Gerd Nobbe, hat sich zum 31. Januar dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Für Deutschlands Anleger bestünde kaum ein Grund dies zu bedauern, hätte Nobbe nicht in seinen letzten Dienstmonaten durch eine Reihe anlegerfreundlicher Urteile Altersmilde, wenn nicht gar Altersweisheit durchblicken lassen. Zu erwarten war das nicht, denn Nobbe
Das sog. „Dortmunder Modell“ als Falschberatungs-Konzept Selbst wenn überhöhte Kaufpreisangaben nicht nachgewiesen werden können, haben getäuschte Anleger nach Ansicht einiger Gerichte ernsthafte Chancen aus dem „Steuersparmodell Eigentumswohnung“ auszusteigen. Bislang waren Opfer von betrügerischen Immobilienanlagen meist doppelte Verlierer des Systems. Es war oft schon schwer genug den Banken und Vertriebsgesellschaften ein rechtlich relevantes
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer am 09.06.2008 veröffentlichten Entscheidung (BGH, Urt. v. 29.04.2008 – XI ZR 221/07) klargestellt, dass eine kreditgebende Bank ihren Kunden vor dem Abschluss des Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Immobilienkaufs nicht nur dann darüber aufzuklären hat, dass der Kaufpreis der von ihr zu finanzierenden Immobilie knapp doppelt so hoch ist wie
Der Bundesgerichtshof hat am 15.05.2008 (V ZR 179/07) abermals zugunsten der Anleger und gegen das Immobilienunternehmen Köllner aus dem westfälischen Harsewinkel entschieden. Aufgrund einer durch die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte eingereichten Nichtzulassungsbeschwerde wurde wegen der Verletzung rechtlichen Gehörs ein Urteil des OLG Hamm aufgehoben und der Rechtsstreit an dieses zurückverwiesen. Hintergrund war, dass Köllner eine Immobilie in
Der BGH hat eine Nichtzulassungsbeschwerde der Badenia gegen ein von Resch Rechtsanwälte vor dem KG Berlin erstrittenes Urteil mit Beschluss vom 15.04.2008 (XI ZR 76/07) zurückgewiesen. Es dürfte das erste rechtskräftige Urteil aus dem Badenia Komplex sein. Die Klägerin erwarb eine Schrottimmobilie in Wuppertal, welche von der Badenia nach dem Dortmunder Model finanziert wurde. Die Badenia
BSZ® e.V. befragt den Autor, Rechtsanwalt Dr. Walter Späth zu seinem Buch „Schrottimmobilien – Anlegerschutz nach aktueller Rechtsprechung – Anlegerschutz beim Immobilienerwerb – Staatshaftung“, das beim BSZ® e.V. zum Preis von 39,90 € bestellt werden kann. Verwandte Artikel Unzulässige Beleihungswertermittlungsgebühr – Kassieren Banken unrechtmäßig Bauherren und Immobilienkäufer ab? (0) Schrottimmobilien- Das Buch (0) Medien (0) Lohnt sich der Kauf von
Das ZDF-Magazin Wiso hat gestern Abend einen Beitrag zum Thema "Änderungen in der Rechtssprechung bei Schrottimmobilien" gebracht. Am Beispiel von Claus Konrads aus Bremen wird aufgezeigt, dass betrogene Anleger jetzt höhere Chancen auf Schadensersatz durch die finanzierenden Banken haben. Die Banken seien nun verpflichtet, nachzuweisen, dass sie nicht wissen konnten, dass zum Beispiel Berechnungen der
Immobilienkäufer können unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz von der finanzierenden Bank verlangen, so ein Urteil des Bundesgerichtshofes vom 26. Februar 2008. Gelingt der Nachweis einer engen Zusammenarbeit zwischen Bank und Vermittler, so stehen dem Geschädigten Beweiserleichterungen zu. Der BGH verwies den Fall an das Oberlandesgericht Bremen zurück. (Az: XI ZR 74/06 vom 26. Februar 2008) Dort muss jetzt
Der Bundesgerichtshof zur Haftung der Gesellschafter von geschlossenen Immobilienfonds Zahlreiche Anleger wurden seit der Wiedervereinigung mit der Aussicht auf Steuerersparnis bei null Risiko in fragwürdige Immobilienfonds gelockt und enttäuscht. Eine Aufsehen erregende Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) im Jahr 2000 gab den Anlegern Anlass zur Hoffnung, sich von der Fondsbeteiligung oder der erworbenen Immobilie und damit von
Der Bundesgerichtshof hat in einer viel beachteten Entscheidung am 26.02.2008 (Urt. v. 26.02.2008 – XI ZR 74/06) klargestellt, dass Erwerber sog. Schrottimmobilien Schadensersatz aufgrund einer unterbliebenen Widerrufsbelehrung nach dem Haustürwiderrufsgesetz von der die Immobilie finanzierenden Bank verlangen können. Der BGH macht einen solchen Anspruch allerdings von zwei Voraussetzungen abhängig. Zum einen muss die finanzierende Bank an
Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte erneut über Ansprüche von Verbrauchern im Zusammenhang mit "Schrottimmobilien" zu entscheiden. Die Klägerin, eine kleinere Volksbank in Baden-Württemberg, verlangt die Rückzahlung eines durch eine Grundschuld gesicherten Annuitätendarlehens, das der Beklagte zur Finanzierung des Erwerbs eines Appartements in einem so genannten Boarding-House in der Nähe von Stuttgart aufgenommen hat. Der in
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